Unerwartete Töne spielen: Improvisation als strategische Kompetenz
Wie bleiben Organisationen strategisch handlungsfähig, wenn sich das Umfeld schneller verändert, als Pläne angepasst werden können, ohne in starre Planung oder hektischen Aktionismus zu verfallen?
Meine Antwort: Improvisation Literacy, die Fähigkeit, in Unsicherheit situativ, kreativ und wirksam zu handeln. Im Jazz ist das Alltag. Am Beispiel von Miles Davis’ „Kind of Blue“ zeige ich, worauf gelingende Improvisation beruht:
- ein klarer, aber offener Rahmen
- hohe handwerkliche Exzellenz
- eingeübte Routinen
- eine Haltung, die Unsicherheit als Ressource begreift
Daraus entstehen Impulse für die Spannungsfelder, die Führungskräfte täglich erleben: Rahmen und Freiheit, Reflexion und Tempo, Planung und Experiment, Zuhören und Fokus, Fehlerkultur und Leistungsanspruch.
Formate
- Keynote (20–45 Minuten) mit Hörbeispielen und kleinen Live-Elementen
- Keynote mit Band: Vortrag und Live-Musik im Wechsel, das Publikum erlebt Improvisation direkt
- Interaktiver Impuls oder Workshop für Führungskräfte- und Alumni-Formate
Auftritte und Hintergrund
- Handelsblatt Change Congress, November 2026
- Fachartikel „Unerwartete Töne – Improvisation als strategische Kompetenz nutzen“, OrganisationsEntwicklung Nr. 3/2026
- t3n: „Wenn die Realität den Plan überholt…“
