Wie bleiben Organisationen in einer zunehmend unsicheren und dynamischen Umwelt strategisch handlungsfähig – ohne in starre Planungslogiken oder reaktiven Aktionismus zu verfallen?
In meinen Vorträgen zeige ich, wie Organisationen Improvisation als strategische Kompetenz nutzen können. Im Zentrum steht dabei die Improvisation Literacy: die Fähigkeit, unter Unsicherheit situativ, kreativ und wirkungsvoll zu handeln.
Anhand von Analogien aus der Jazzimprovisation – insbesondere der Entstehung des Albums Kind of Blue von Miles Davis – werden zentrale Prinzipien erfolgreicher Improvisation greifbar: ein klarer, zugleich offener Rahmen, hohe fachliche Exzellenz, eingeübte Routinen sowie ein Mindset, das Unsicherheit konstruktiv nutzt. Diese Prinzipien übertrage ich systematisch auf organisationale Kontexte und zentrale Spannungsfelder – etwa zwischen Rahmen und Freiheit, Reflexion und Geschwindigkeit, Planung und Experimentieren, Zuhören und Fokus oder Fehlerkultur und Leistungsanspruch.
Die Jazz-Analogie kann ich entweder anhand von Audio-Beispielen entwickeln oder als Live-Element mit eigener Band auf die Bühne bringen.
Als professioneller Jazzmusiker, promovierter Philosoph und mit langjähriger Erfahrung im Executive Umfeld verbinde ich wissenschaftliche Fundierung mit praktischer Umsetzung – und biete eine ungewöhnliche, erlebbare Perspektive auf Strategie in unsicheren Zeiten.
Ich freue mich über Ihre Anfrage.
Literatur:
Wenn die Realität den Plan überholt: So bereitest du dein Team auf das Unvorhersehbare vor
„Unerwartete Töne spielen: Improvisation als strategische Kompetenz nutzen“. Erscheint in der Augustausgabe der Zeitschrift für Organisationsentwicklung
